• 2012-04-03_Skyline_Weitersfeld.jpg
  • fischerteich2.jpg
  • freibad.jpg
  • fussball.jpg
  • hauptplatz.jpg
  • kutscher.jpg
  • reblaus.jpg
  • slide3.jpg
  • wein.jpg
  • weitersfeldpanorama.jpg
  • WT2.jpg

Veranstaltungskalender

Dezember 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Termine

So Dez 17 @10:00 -
"Warten auf das Christkind"
Do Dez 28 @06:00 -
Biomüll - Abfuhr
Di Jan 02 @06:00 -
Papiertonne Abfuhr

Wetter

 
Weitersfeld °C
  16.12.2017 Ferienhaus Ostsee

Die Kirche erhebt sich weithin sichtbar auf einem Hügelrücken über dem Ort und gehört zu den Mutterpfarren des Waldviertels. Der Bau macht einen massigen Eindruck. Südseitig, im Winkel zwischen Chor und Langhaus, erhebt sich der wuchtige, mittelalterliche Turm mit schmalen Fensterschlitzen, was auf eine Wehrkirche hindeutet. 1721 ist der Turm um 1/3 erhöht und ein Helm aufgesetzt worden.

Nach dem Brand von 1880 wurde 1887 eine neue Turmhaube aufgesetzt, auf den neuen Glockenstuhl wurden fünf neue Glocken aufgezogen und die Uhr am Turm montiert.
1728-1731 wurde das Kirchenschiff um 2/3 vergrößert, den Bestand des mittelalterlichen Langhauses hat man dabei in den barocken Umbau einbezogen und zwei Seitenschiffe angebaut. Die Kirche erhielt damit ihre jetzige Größe und stellt sich nun im Inneren als dreischiffiges Langhaus mit höherem Mittelschiff und niedrigeren Seitenschiffen dar. Rundbogen­arkaden geben den Blick in die Seitenschiffe frei.

Der Hochaltar wurde 1774 errichtet, mit einem ungemein prächtigen, phantasievollen, vielgliedrigen Aufbau und Opfergangsportalen.

Über den Altar verteilt, auf Blech gemalt, in kleinen Medaillons, sind die 15 Geheimnisse des Rosenkran­zes zu sehen.

Der St. Pöltener Bildhauer Prof. Robert Herfert hat den Volksaltar, aus Salzburger Marmor, in Anlehnung an die Liebestat des Kirchenpatrons -hl. Martin- entworfen. Dieser teilte einst seinen Mantel mit einem Bettler. Im Fuß des Altares ist dieser helle Mantel erkennbar; darauf ruht die fast zwei Tonnen schwere Tischplatte = Mensa. Aus demselben Material ist das Lesepult = Ambo hergestellt, an dessen Stirnseite eine Wolke zu erkennen ist, ein Symbol für den aus der Wolke sprechenden Gott. Vom selben Künstler stammen auch Kupferkreuz und Glasfenster in der Auf­bahrungshalle (1982).

Am 1. August 1802 unterzeichnete der Wiener Orgelmacher Anton Pfliegler, der zuvor die Instrumente für Stift Altenburg und Maria Dreieichen gefertigt hatte, den Vertrag über die „neu herzustellende Kirchenorgel" für unsere Pfarrkirche. 

Im Juni 1922 baute die Orgelbauanstalt Gebrüder Mauracher das Gehäuse aus und ein neues, mit röhrenpneumatisches Spiel- und Registertraktur gesteuertes Werk ein. Die Prospektpfeifen im stillgelegten Brüstungswerk sollen noch die originalen Zinnpfeifen von 1802 sein.
Die Orgel wurde 1992 von OBM. Franz Windtner aus St. Florian instand­gesetzt. Zugleich wurden die Gehäuseteile marmoriert und die Schnitz­werke vergoldet.

Quelle: Kirchenführer der Pfarrkirche zum hl. Martin in Weitersfeld.